Hygiene Plan

Hygieneplan der Hasela Schule:

Überarbeitung des Hygieneplanes im Hinblick auf Corona

 Bezugnehmend auf das Schreiben des Hessischen Kultusministeriums „Hygieneplan Corona für die Schulen in Hessen vom Juli 2020 wird der schuleigene Hygieneplan ergänzt.

Inhalt

  1. Persönliche Hygiene
  2. Raumhygiene
  3. Hygiene im Sanitärbereich
  4. Infektionsschutz in den Pausen
  5. Infektionsschutz beim Sport- und Musikunterricht
  6. Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf
  7. Schulverpflegung und Nahrungsmittelzubereitung
  8. Meldepflicht
  9. Allgemeines

 

  1. Persönliche Hygiene

 Den Schülerinnen und Schülern werden die wichtigsten Prinzipien des Hygiene-Verhaltens nähergebracht (Abstandsregeln, Händehygiene, Husten- und Nies-Etikette).

Jeder Einzelne ist für den Schutz der Anderen verantwortlich.

Ÿ    Bei Krankheitszeichen (z.B. Fieber, trockener Husten, Atemprobleme, Verlust des Geschmacks-/Geruchssinns, Hals-/Glieder-/Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall) müssen die Betroffenen auf jeden Fall zu Hause bleiben. Nur gesunde Schülerinnen/Schüler und Lehrkräfte dürfen sich in der Schule aufhalten.

  • Im Falle einer akuten Erkrankung erfolgt die Abholung durch die Eltern.

Die Schülerin/der Schüler erhält unverzüglich eine Mund-Nasen-Bedeckung und hält sich bis zur Abholung im Büro der Schulleiterin (Absonderungsraum) auf.

  • Es gilt ein Mindestabstand von 1,50 Meter zu anderen Menschen. Soweit es für den Unterrichtsbetrieb im regulären Klassen- und Kursverband erforderlich und nach den infektionsschutzrechtlichen Vorgaben des Landes Hessen zulässig ist, kann von der Einhaltung des Mindestabstands insbesondere zwischen Schülerinnen und Schülern des Klassenverbands, den unterrichtenden Lehrkräften, dem Klassenverband zugeordneten Betreuungspersonal sowie dem weiteren Schulpersonal in allen Schularten und Jahrgangsstufen abgewichen werden.

Wo immer dennoch möglich, sollte insbesondere bei Besprechungen, Konferenzen sowie schulbezogenen Veranstaltungen ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden.

Das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung (Maske) ist auf den Wegen auf dem Schulgelände und im Schulgebäude Pflicht.

 

  • Mit den Händen soll man sich nicht in das Gesicht fassen.
  • Verzicht auf Berührungen, Umarmungen und kein Händeschütteln
  • Gründliche Händehygiene (Händewaschen mindestens 20 – 30 Sekunden)

Für die gründliche Händehygiene gibt es in der Hasela-Schule in jedem Klassenzimmer ein Handwaschbecken mit kaltem Wasser, Flüssigseife sowie Einmalpapierhandtücher.

In jedem Klassenzimmer befindet sich eine kleine Menge Desinfektionsmittel für die Hände.

  • Türklinken u.ä. sollten nicht mit der Hand oder den Fingern angefasst werden, sondern mit dem Ellenbogen.
  • Husten und Niesen sollte nur in die Armbeuge erfolgen. Dabei sollte man sich wegdrehen und größtmöglichen Abstand zu anderen Personen halten.
  • Alle Kinder und Lehrkräfte tragen eine Mund-Nasen-Bedeckung, die im

Klassenraum am fest zugeteilten Sitzplatz abgenommen werden darf.

  • Jede Schülerin/jeder Schüler benutzt möglichst nur die eigenen Materialien (Schere,

Kleber, Stifte u.ä.). Das Entleihen sollte vermieden werden.

  1. Raumhygiene

Die Maßnahmen beziehen sich nicht nur auf Klassenräume, sondern auf alle Räume. So sind z. B. auch für Lehrerzimmer, Sekretariate oder Versammlungsräume organisatorische Maßnahmen zu ergreifen, die eine bestmögliche Umsetzung von Hygieneregeln ermöglichen.

  • Lüften: Es ist auf eine intensive Lüftung der Räume zu achten. Mindestens alle 45 Minuten ist eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten vorzunehmen, wenn möglich auch öfter während des Unterrichts.
  • Die Sitzordnung ist so zu gestalten, dass kein Face-to-Face-Kontakt besteht.
  • Partner- und Gruppenarbeit sind nur unter Wahrung der Abstandsregelung möglich.
  • Der Wechsel von Klassenräumen wird möglichst vermieden.
  • Die Schülerbücherei bleibt bis auf weiteres geschlossen.
  • Reinigung: Auf eine regelmäßige Reinigung des Schulgebäudes ist zu achten. Eine routinemäßige Flächendesinfektion in Schulen wird auch in der jetzigen SARS-CoV-2-Pandemie durch das RKI nicht empfohlen. Hier ist die angemessene Reinigung völlig ausreichend.

 

  1. Hygiene im Sanitärbereich

 In den Toilettenräumen sind Handwaschbecken mit kaltem Wasser, Flüssigseife und Einmalhandtücher vorhanden.

  • Mädchen- und Jungentoiletten sind getrennt.
  • An der Außentür der Toiletten sind Schilder angebracht, die das Eintreten regeln.

Ein Schild ist mit der Aufschrift „Bitte einzeln eintreten“ versehen.

Ein weiteres „Ampelschild“ kann von Rot auf Grün von den Schülerinnen und Schülern gewendet werden, so dass ersichtlich wird, dass der Toilettenraum belegt/nicht belegt ist.

 

  1. Infektionsschutz in den Pausen

 

  • Während der gemeinsamen Hofpausen sind Masken zu tragen.
  • Die Esspause findet im Klassenraum nach vorheriger Händehygiene statt.

 

  1. Infektionsschutz beim Sport- und Musikunterricht

 

Sportunterricht:

 

Der Hygieneplan Corona für die Schulen in Hessen sieht vor, dass Sportunterricht, außerunterrichtliche Sportangebote sowie Bewegungsangebote in allen Schulformen und in allen Jahrgangsstufen unter Einhaltung von bestimmten Schutzmaßnahmen stattfinden können.

 

Bewegungsfördernde Elemente sind im Unterricht aller Fächer und in den Pausen möglich.

 

Der Sportunterricht, einschließlich des Schwimmunterrichts, findet im Klassenverband statt. Jeder Gruppe wird innerhalb der Sportstätte ein festgelegter Bereich zugewiesen.

 

Direkte körperliche Kontakte sind auf das sportartspezifisch notwendige Maß zu reduzieren. Unterricht und Angebote im Freien sind aufgrund des permanenten Luftaustausches zu favorisieren. Bei der Nutzung von Geräten ist auf die Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln besonders Wert zu legen.

Der Aufenthalt in den Umkleidekabinen ist so zu organisieren, dass dieser nur kurz stattfindet.

 

Vor und nach dem Sportunterricht müssen alle Hände gewaschen werden. Auf dem Weg zur Sportstätte ist ein Mund-Nase-Schutz zu tragen.

 

Musikunterricht:

Der Hygieneplan Corona für die Schulen in Hessen sieht vor, dass Musikunterricht und außerunterrichtliche musikalische Angebote in allen Schulformen und in allen Jahrgangs-stufen unter Einhaltung von bestimmten Schutzmaßnahmen erteilt werden dürfen.

Singen und die Nutzung von Blasinstrumenten in geschlossenen Räumen sind nicht gestattet.

 

  1. Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-     Krankheitsverlauf

 Grundsätzlich bestehen hinsichtlich des gesamten schulischen Personaleinsatzes keine

Einschränkungen. Eine vorübergehende Befreiung vom Präsenzunterricht kann im Einzelfall auf Antrag erfolgen, wenn ein ärztliches Attest nachweist, dass eine Lehrkraft, eine sozialpädagogische Mitarbeiterin oder ein sozialpädagogischer Mitarbeiter selbst oder eine Person, mit der sie oder er in einem Hausstand lebt, bei einer Infektion mit dem SARSCoV- 2-Virus dem Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs ausgesetzt wäre.

Lehrkräfte, die nicht im Präsenzunterricht eingesetzt werden können, kommen ihrer Dienstpflicht von zuhause oder von einem anderen geschützten Bereich aus (auch in der Schule) nach.

Schülerinnen und Schüler, die bei einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus dem Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs ausgesetzt sind, unterliegen der Schulpflicht. Schülerinnen und Schüler, die aufgrund einer individuellen ärztlichen Bewertung im Falle einer Erkrankung dem Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs ausgesetzt sind, können grundsätzlich vor Ort im Präsenzunterricht in bestehenden Lerngruppen beschult werden, wenn besondere Hygienemaßnahmen (insbesondere die Abstandsregelung) für diese vorhanden sind bzw. organisiert werden können.

Gleichzeitig besteht die Möglichkeit einer Befreiung dieser Schülerinnen und Schüler von der Unterrichtsteilnahmepflicht in Präsenzform. Ein ärztliches Attest ist vorzulegen. Die betroffenen Schülerinnen und Schüler erhalten alternativ ein Angebot im Distanzunterricht, das dem Präsenzunterricht möglichst gleichgestellt ist; ein Anspruch auf bestimmte Formen des Unterrichts besteht nicht.

  1. Schulverpflegung und Nahrungsmittelzubereitung

 Die Nahrungsmittelzubereitung und Lebensmittelverarbeitung im Unterricht ist nicht zulässig.

Die Schülerinnen und Schüler dürfen nur eigenes Frühstück und eigene Getränke verzehren, die sie von zu Hause mitgebracht haben. Es dürfen weder Essen noch Getränke untereinander getauscht werden.

Schulbetreuungen können entsprechend § 4 Abs. 2 der Verordnung zur Beschränkung von sozialen Kontakten und des Betriebes von Einrichtungen und von Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie (Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung) vom 7. Mai 2020 eine Verpflegung vor Ort unter den dort genannten Voraussetzungen anbieten. Bei der Verarbeitung und Ausgabe von Lebensmitteln ist auf strenge Hygiene zu achten. Ebenso sind geeignete Rahmenbedingungen für die Einnahme von Mahlzeiten zu schaffen.

  1. Meldepflicht

 Der Verdacht einer Erkrankung bzw. das Auftreten von COVID-19-Fällen wird dem Gesundheitsamt und dem Staatlichen Schulamt gemeldet.

  1. Allgemeines
  • Der Hygieneplan wird dem örtlichen Gesundheitsamt auf Wunsch vorgelegt.